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Borreliose beim Hund

Bei der Borreliose handelt es sich um eine von Zecken übertragene Erkrankung.

Der Erreger beim Hund ist Borrelia burgdorferi.

Eine Infektion bei Katzen ist nicht bekannt.

Abhängig vom Gebiet sind bis zu 75% aller Zecken mit Borrelien infiziert. Der Erreger wird während der Blutmahlzeit über den Speichel übertragen.

Nach der Infektion befallen Borrelien besonders die Gelenke, Herz mit Herzbeutel sowie Gehirn und Hirnhäute.

Da Borrelien in der Lage sind Ihre äußere Gestalt zu verändern, werden Sie vom Immunsystem des Wirtes oft nicht erkannt. Eine Heilung ohne Medikamente ist somit nicht möglich.

Krankheitszeichen:

  • Diese sind sehr unterschiedlich. Es wird vermutet, dass nur 5% der infizierten Hunde auch wirklich Krankheitszeichen entwickeln
  • Zu Beginn der Infektion sind hohes Fieber bis 40.5°C, Fressunlust und Mattheit oft die einzigen Anzeichen. Danach folgt eine meist mehrmonatige Phase ohne Krankheitszeichen.
  • Dann kommt es oft zu einer vorübergehenden Lahmheit unterschiedlichen Ausmaßes, die nach kurzer Zeit von selbst wieder verschwindet.
  • Die schwersten Komplikationen sind zu beobachten, wenn die Borrelien die Nieren befallen. Dies führt ohne Behandlung zum Nierenversagen.

Borreliose kann behandelt werden. Auch ein Impfstoff steht zur Verfügung.